Dyskalkulie

 

"Dyskalkulie (auch "Rechenstörung") bezeichnet eine Beeinträchtigung von Rechenfertigkeiten, die nicht auf eine allgemeine Intelligenz-minderung oder unangemessene Beschulung zurückgeführt werden kann. "

 

Man kann zählen ohne zu verstehen. Was ist z.B. die Ziffer 12 zu verstehen,  und wie geht man von einstelligen zu zweistelligen Zahlen und von zweistelligen zu dreistelligen über… Und überhaupt wozu das Ganze?

 

Was kommt nach Tausend ? Was ist eine Million ? Die Zifferstelle und was sie darstellt, erscheint wie Fachchinesisch.

 

Man kann den Mechanismus der einfachen Addition verwenden, ohne zu verstehen, warum das so ist und wann man das anwenden soll.

 

Man kann stundenlang das Einmaleins lernen, und nach einigen Minuten alles vergessen. Wie kann man multiplizieren mit einem zwei- oder dreistelligen Multiplikator?

 

Und wie wird geteilt? Was ist ein Rest, und warum gibt es einen Rest ? Das ist und bleibt schwer.

 

Und was ist mit der Textaufgaben ? Sie sind eigentlich nur Rätsel und Kauderwelsch.

 

Die Lösung

 

Die Aufgabe besteht darin eine solide Grundlage für das weiter Lernen zu schaffen. Am Anfang, kann man wie bei der Legasthenie vorgehen. Entscheidend ist die Orientierung. Dazu  sind einige Begriffe zu erläutern wie : Veränderung, Konsequenz, Ursache, Wirkung, vorher, nachher, Zeit, Reihenfolge, Ordnung, und Unordnung. Begriffe  die in jeder Rechen-, Textaufgabe auftauchen.

Kinder mit Dyskalkulie zeigen mehrere bis alle der folgenden Symptome:

 

  • Langsames, fehleranfälliges (Rückwärts-)Zählen,

 

  • Zählendes Rechnen (Rechenaufgaben sind nur mit Fingerabzählen oder "innerem" Zählen lösbar),

 

  • Probleme beim Aufbau arithmetischen Wissens (z. B. Einprägen des kleinen Einmaleins),

 

  • kaum Verwendung von Rechenstrategien (z. B. "8 + 5 = 8 + 2 + 3 = 13"),

 

  • Probleme im Umgang mit dem  Zahlenstrahl (z. B. "Wo liegt die 76?"),

 

  • Schwierigkeiten beim Rechnen mit Größen und Maßzahlen (z. B. "Was ist länger, 113cm oder 2m und 3cm?"),

 

  • Lückenhaftes Verständnis des  Stellen-wertsystems".

Dann kommen die Ziffern, die Zahlen, das Stellenwertsystem, die verschiedenen Rechenaufgaben, das schriftliche Lösen und schließlich die Bearbeitung einer Textaufgabe .

Durch die ausfürliche Erläuterung dieser Konzepte und deren Anwendung in der Mathematik, wird alles verständlicher..

Im Bereich der Mathematik sind nur zwanzig sogenannte "Auslösewörter" zu erklären.

 

Wie lange braucht man?

 

Um das Programm zu meistern, sind circa 8 Tage mit je 6 Stunden pro Tag einzuplanen.

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  Lösungen  für Kinder, Erwachsene und Jugendliche
bei Lernschwierigkeiten, Verhalten- und Aufmerksamkeitsstörungen